Die Kunsthistorikerin, Kuratorin und Autorin Elisa R. Linn widmet sich Gerhard Rommels zwischen 1968 und 1972 entstandenem Denkmal für die Erbauer des Stadtzentrums im unmittelbaren Umfeld des Alexanderplatzes im damaligen Ost-Berlin. Ausgehend von seinem Entstehungskontext und seiner Bildsprache zeichnet sie nach, wie das Denkmal, aber auch der als modernistisches „Schaufenster“ des sozialistischen Berlins entworfene „Alex“, zum Schauplatz ungeplanter Aneignungen und gegenöffentlicher künstlerisch-aktivistischer Praktiken in der DDR und nach der Wiedervereinigung wurden – und dabei Bedeutungen hervorbrachten, die über ihre ursprünglich vorgesehenen repräsentativen Funktionen hinausgingen.
Die Teilnahme ist kostenfrei
Treffpunkt: GROTTO, Altonaer Str. 7, 10557 Berlin (wir fahren mit der S-Bahn zusammen zum Alexanderplatz nachdem wir Megans Ausstellung angesehen haben)
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