Heinz Peter Knes, Rosa Winkel, zweiteilig, 2026, bis 29. August

GROTTO
Kkoki, Nora Kapfer, Eleni Poulou, Elisa R. Linn, Heike–Karin Föll, Museum of No Art, Mania Godarzani–Bakhtiari & siddhartha lokanandi
I love music
07.08.26—25.11.26
Kkoki. Foto: Tim Lindacher
Nora Kapfer, Untitled, 2026, Öl, Gouache und Acryl auf Leinen, 40 x 40 x 3 cm, Foto: Hans Georg Gaul
Eleni Poulou. Foto: Udo Siegfriedt
Elisa R. Linn. Foto: wowe, Wolfgang Wesener
Museum of No Art
Mania Godarzani-Bakhtiari, Goodbye Horses, 2023, Akustikschaum, Balkenaufhänger, Lochblech aus Edelstahl, Digitaldruck, Acrylfarbe, 22 cm x 12 cm x 22cm

7 August, 18-20:00 – Kkoki (special thanks to Killing A Friend)
9 September, 18-20:00 –  Nora Kapfer
13 September, 18-20:00 – Konzert Kaiser–Friedrich-Gedächtniskirche
18 September, 18-20:00 – Eleni Poulou
9 Oktober, 18-20:00 – Elisa R. Linn
23 Oktober, 18-20:00 – Heike–Karin Föll
13 November, 18-20:00 – Museum of No Art
20 November, 18-20:00 – Mania Godarzani–Bakhtiari
25 November, 18-20:00 – siddhartha lokanandi (Hopscotch Reading Room)

Kkoki ist 1 Künstlerin. Sie macht Popmusik für Menschen, die Pop hassen und Popmusik für Menschen, die Pop lieben.

Nora Kapfer (*1984) lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien (Diplom 2015) sowie an der LMU München (Magister Artium, 2010) und absolvierte 2016 das WIELS Studio Program in Brüssel. Einzelausstellungen fanden u. a. bei Édouard Montassut, Paris (2021, 2024), in der Kunsthalle Friart, Fribourg (2022), bei Cento, Glasgow (2023), sowie in der Galerie Lars Friedrich, Berlin (2018, 2020) statt. Zu den jüngsten Gruppenausstellungen zählen Image as Trace II bei Brunette Coleman, London (2026), The Double bei PAGE / Dracula’s Revenge, New York (2026), Cricket Music bei Matthew Brown, New York (2026), Flowers in a Box bei MISAKO & ROSEN, Tokio (2026), sowie Through Their Eyes im Pier Arts Centre, Orkney (2026), Durée bei Dawid Radziszewski, Wien (2025), sowie Ausstellungsbeteiligungen im Kölnischen Kunstverein und in der Bundeskunsthalle Bonn. Ihre Arbeiten befinden sich in der Sammlung des Kupferstichkabinetts der Akademie der bildenden Künste Wien, in der Sammlung Zeitgenössische Kunst der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, sowie in der Pier Arts Centre Collection, Orkney.

Eleni Poulou macht Musik, komponiert, legt als DJ auf, moderiert Radiosendungen, gestaltet Klanginstallationen und schreibt Gedichte, Songtexte sowie Zines. Am liebsten jedoch bringt sie Menschen miteinander in Verbindung. Mit Dave Huismans ist sie seit einem Jahrzehnt befreundet. Als Solokünstlerin und mit verschiedenen Bands – darunter The Fall, Bomb Sniffing Dogs, Organza Ray und NOHE NOSHE – ist sie international aufgetreten. Sie kuratiert eine experimentelle Barockmusik-Reihe im Haus am Waldsee in Berlin. Im Jahr 2022 gründete Poulou gemeinsam mit Hilary Jeffery die Band Organza Ray. Zusammen initiierten sie das Ensemble E.T.U.D.E., das sich der Erforschung der Fluxus-Werke von Philip Corner widmet und dessen neue Kompositionen gemeinsam mit Theresa Patzschke und Martin aufführt. Regelmäßig moderiert sie eigene Radiosendungen, darunter „Elope“ auf Cashmere Radio und „Kastra“ auf Stegi Radio. Darüber hinaus war sie als Moderatorin bei Montezpress Radio, Rinse France, RTM FM, Noods Radio und NTS zu hören. Ihr jüngstes Soloalbum „Karta“ (2022) verbindet pontische Musik aus Griechenland mit elektronischen Clubklängen des 20. und 21. Jahrhunderts. Zu den kommenden Veröffentlichungen im Jahr 2026 zählen ein Album von Hilary Jeffery mit Julie Tippett auf Discus Music sowie ein neues Album von Organza Ray.

Elisa R. Linn (Elisa Linn Roguszczak) ist Kuratorin, Autorin und Wissenschaftlerin. Sie lehrt am Bard College Berlin im Programm Spaces of Appearances: Exhibitions as Counter-Public Spheres und war von 2022 bis 2025 Co-Direktorin der Halle für Kunst Lüneburg, wo sie unter anderem Ausstellungen von Jürgen Baldiga, Terre Thaemlitz und Sophie Reinhold kuratierte. Linn ist Absolventin des Whitney Independent Study Program und promoviert derzeit an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Marina Gržinić mit einer Arbeit über die Berliner Mauer als „Kondom“ im Kontext von Gegenöffentlichkeiten und migratorischen Ästhetiken in der DDR. Ihre Texte erschienen unter anderem in Texte zur Kunst, Artforum, BOMB, Mousse Magazine, ArtAsiaPacific und Jacobin. Sie kuratierte Ausstellungen und Projekte unter anderem für die Kunsthalle Charlottenborg, den Kunstverein in Hamburg, The Kitchen, das Whitney Museum of American Art, die National Gallery in Prag sowie das Museo Nivola und verantwortete 2023 gemeinsam mit Maxwell Graham / Petzel Gallery die erste umfassende US-amerikanische Einzelausstellung von KP Brehmer. Seit 2012 ist sie Teil des Kuratorinnenkollektivs km temporaer und seit 2021 Mitorganisatorin des Filmclubs der polnischen Versagerinnen in Berlin.

Heike-Karin Föll arbeitet mit der Materialität und Mechanik von Malerei und Sprache und behandelt Textualität zugleich als Träger von Inhalt, visuelles Motiv und materielle Form. Ihr Werk umfasst Gemälde, Bücher, Drucke und Texte. Heike-Karin Föll wird von der Oskar Weiss Gallery, Zürich, sowie Emanuela Campoli, Paris/Mailand, vertreten.

Mona Steinwidder (geb. 1985 in München) ist Musikerin und Künstlerin und lebt in Hamburg. Sie studierte an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und arbeitet seit 2004 an der Schnittstelle von Musik, Performance, Forschung und Klangkunst. Projektbezogen wirkt sie bei Musiktheater-Inszenierungen, Multimedia-Arbeiten und Tanzperformances mit und leitet regelmäßig Soundwalks und Listening Workshops. Seit 2020 entwickelt sie unter ihrem Alter Ego Museum of No Art ein interdisziplinäres Musikprojekt.Ihr Fokus liegt dabei auf experimentellen Musikformaten und immersiven Konzerten – so realisierte sie beispielsweise 2022 beim Minimal Music Festival Amsterdam ein Konzert für ein schlafendes Publikum, begleitet von einer Lichtinstallation des Künstlers Boris Acket. Ihre Arbeit ist generell stark kollaborativ geprägt – sie arbeitet u. a. mit dem bildenden Künstler Mitko Mitkov, der Autorin und Performerin Mira Mann, sowie dem Musikkurator und DJ Phuong Dan zusammen.

Mania Godarzani-Bakhtiari (geb. 1988 in Berlin) ist eine interdisziplinäre Künstlerin, die in Berlin lebt und arbeitet. Ihre Praxis befragt gegenwärtige Bedingungen der (Re-)Produktion von Kunst und Leben. 2023 schloss sie als Meisterschülerin bei Josephine Pryde an der Universität der Künste Berlin ab; ihre Arbeiten wurden unter anderem in Berlin, Paris, Mailand, Brüssel, Stockholm, Düsseldorf und Lüneburg gezeigt.

siddhartha lokanandi ist Buchhändler in Berlin im Hopscotch Reading Room. siddhartha wird über Kumar Gandharva sprechen, einen Nonkonformisten der indischen klassischen Musik.

Gestaltung: Paul Jürgens

Unterstützt von Hansabibliothek